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Information für Eltern und Lehrer

 

Was ist Mobbing?
Von Mobbing kann erst dann die Rede sein, wenn jemand immer wieder und über längere Zeit von anderen
misshandelt wird - ganz gleich ob physisch oder psychisch mit dem Ziel der Ausgrenzung.

Wie wird gemobbt?
- körperliche Angriffe, Aggressionen gegen das Opfer 
- Bedrohung 
- Erpressung 
- verletzende Bemerkungen, Abfälligkeiten, Gerüchte

Ursachen 
Es gibt kein typisches Mobbingopfer, eher sind es Situationen/Umstände/aufeinander prallende Charaktere, die Mobbing begünstigen. Meist fängt es mit Konflikten an, die nicht gelöst werden und sich dann – wie ein Selbstläufer – zum Mobbing steigern. Im Täter haben sich oft Neid, Ärger und Wut aufgestaucht, die ein Ventil suchen; das Opfer muss nicht zwangsläufig am vorangegangenen Konflikt beteiligt sein. Klassenklima, Gruppendynamik, Führungsrolle des Täters, Mitläufer und Zuschauer, Reaktionen oder Ignoranz der Erwachsenen – all dies ist zu betrachten. Bei Mobbing gibt es keine Unbeteiligten. Alle befinden sich in einer Gemeinschaft, die keiner problemlos verlassen kann.


Folgen (um nur einige zu nennen)

 
Opfer Täter unbeteiligte Mitschüler
     
körperliche Beschwerden (Kopfschmerz, Übelkeit) Steigerung der Aggression Gefühl des Versagens
     
nachlassende Schulleistung fehlende Grenzerfahrung Angst zu helfen
     
Fehlzeiten/Weigerung zum Schulbesuch Hilflosigkeit trotz Mitleid (leiden mit)
     
Vereinsamung, sinkendes Selbstbewußtsein Straftäter Unterstützen durch ihre Neutralität den Täter
     
Psychische Beschwerden (Depressionen, Ängste) unsolidarisch
 

Quelle: Dagmar Pardon