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Was ist Mobbing?
„to mob“ (englisch) – anpöbeln.Gemobbt wird immer eine bestimmte Person. Das Opfer ist in der Position des Schwächeren und
hat in der Regel schlechte Chancen, sich zu wehren. Oft steht das Opfer einer Gruppe von
Angreifern gegenüber – der Rest schaut zu.
Die Attacken, denen das Opfer ausgesetzt ist, sind vielfältig und geschehen immer über
einen längeren Zeitraum hinweg, wobei die Attacken oft an Intensität zunehmen. Um nur
einige Beispiele zu nennen:
· Ausgrenzen aus der Klassengemeinschaft / aus dem Kollegenkreis
· Zurückhalten wichtiger Informationen
· Beschädigen oder Zerstören von Ausbildungsmaterial, Kleidung und anderen Dingen
· Knuffen und Schlagen
· Auslachen, verletzende Bemerkungen, Unfreundlichkeit
· Unfaire Anschuldigungen, Verbreiten von Gerüchten
· Erpressung mit Androhung von Gewalt
· Sexuelle Belästigung
Folgen für die Opfer:
Obwohl natürlich alle ganz unterschiedlich reagieren, gibt es doch ein paar typische Merkmale:
· Konzentrations- und Schlafmangel, Müdigkeit
· Nervosität, deutliche Anspannung, Wut, Aggression, Depression
· Zunehmende Fehlzeiten in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb
· Deutlicher Leistungsabfall.
· Kopf- und Magenschmerzen
Mobbingopfer reden oft nicht über ihre Angst.
Hilfen:
In Düsseldorf:
Notruftelefon gegen Ausbildungsabbruch: 0211/75 67 59 36
der Diakonie Düsseldorf (azubiss@diakonie-duesseldorf.de)
In Mönchengladbach:
Mobstop e.V. – Verein gegen Mobbing am Arbeitsplatz: 02161/963 714
oder mobstop@gmx.de (www.mob-stop.de)
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