| Deshalb gilt erst mal ? Ruhe bewahren! Ihr Kind braucht Ihre Sicherheit und Gelassenheit
(so schwer es auch fällt). Informieren Sie sich, sammeln Sie Fakten, bewerten Sie diese, beraten Sie sich mit einem einem Außenstehenden. ?Tipp:
Führen Sie ein Tagebuch, schreiben Sie auf, was wann geschehen ist und wie alle Beteiligten reagierten.
Beistand leisten: Nehmen Sie Ihr Kind ernst und vermitteln Sie nicht, es sei selbst schuld („Warum wehrst Du Dich auch nicht....“)
Stärke zeigen/ Stärke bekommen: Geben Sie nicht nach bei der Ursachen-forschung, aber lassen Sie das Thema „Mobbing“ und „Schule“ nicht zum Hauptgesprächsthema in der Familie werden. Sie bleiben nur stark, wenn Sie auch selber Zeit zum Abschalten finden und Ihr Kind kann nur wieder stark werden, wenn es sein Selbstbewusstsein außerhalb der Schule wieder aufbaut (Sport, Hobbys, Freundschaften pflegen). Seminare und Kurse können hier beide Seiten unterstützen. Lassen Sie nicht zu, dass Ihr Kind sich abkapselt (PC, Abschluss des
Zimmers).
Kontakt zum Täter und dessen Eltern: auch wenn es schwer fällt – versuchen Sie ein persönliches Gespräch mit den Eltern des Täters und dem Täter zu führen. Auch die Eltern des Täters sind womöglich ahnungslos. Dies wäre auch eine Chance für den Täter und dessen Zukunft. Involvieren Sie Klassenlehrer/in und Schulleitung.
Beratung:
1. Holen Sie sich Informationen bei der/dem Klassenlehrer/in, beratschlagen
Sie gemeinsam, was getan werden kann.
2. Gehen Sie mit Ihrem Kind zum Arzt, schildern Sie die Symptome, besprechen Sie sich.
3. Der Verein Mobstop e.V. unterstützt eine Selbsthilfegruppe für Schüler und Eltern unter
der Leitung der Dipl. Sozialpädagogin Heike Kivelitz. Die Gruppe trifft sich jeden 1. und 3
Donnerstag im Monat von 19.00 bis 21.00 Uhr in der AWO Neuwerk, Dünnerstr. 163.
4. Mobstop e.V. vermittelt juristische Beratung.
5. Informationsmaterial unter www.mob-stop.de oder auf der Geschäftsstelle
6. Mobstop e.V. kooperiert mit verschiedenen Therapeuten und Institutionen
mit dem Ziel, dem betroffenen Schüler und seinen Eltern ein individuelles
Netzwerk zu schaffen, um den Weg aus dem Mobbing zu finden.
7. Zusätzlich können Sie sich beim Kinderschutzbund und/oder schhulpsychologischen
Dienst beraten
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